Edgar Dürholt
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Malediven, Hilton Resort

Aug. 06

Pünktlich um 20:35 heben wir mit der SQ 452 Richtung Male ab. Auch dieser Flug dauert nur etwas mehr als 4 Stunden, doch da es dunkel ist, müssen wir in Male übernachten, denn unser Seaplane kann nur bei Sicht fliegen.

Im Airport musste ich meine Flasche Glenmorenge Single Malt 15 Jahre bis zum Rückflug gezwungenermaßen beim Zoll einlagern, denn es ist verboten Alkohol einzuführen! Das hätte ich wissen sollen?!

Das Hulhule Hotel entspricht der Vorstellung eines alten chinesischen Hotels, denn alles ist gefliest! Es lässt sich sicher leicht sauber halten, aber einen entsprechenden Eindruck hinterlässt es allemal. Uns wurde zwar versichert, dass dies das beste Hotel am Platz ist, doch macht diese Aussage es nicht besser. Außerdem kostet das Zimmer, auf dem es nicht mal eine Flasche Wasser kostenlos gab, US $ 190,-! Das scheußliche Frühstück will ich nicht weiter beschreiben.

Am nächsten Morgen werden wir bereits um 06:40 abgeholt und zum Seaplane Airport gefahren. Nach etwa 30 Minuten Flug landen wir in der Lagune des Hilton Resorts,  in dem wir die nächsten 5 Tage verbringen wollen.

Die gesamte Hotelanlage macht wirklich einen ausgezeichneten Eindruck, alles wirkt und ist auch sehr gepflegt, die Strände sind blütenweiß, das Meer türkisgrün und im Wasser tummeln sich jede Menge Fische. Hier macht Schnorcheln wirklich Spaß, doch muss man sich erst einmal wieder an den Schnorchel und die Maske gewöhnen. Chris tritt das Wasser mit den Flossen statt die Beine zu schwingen.

Jede Menge Fische, Babyhaie bis 1 m, großer Rochen etwa 1 m, viele kleine, aber auch immer wieder 60-80 cm Fische ziehen unter uns durch das Wasser ihre Bahnen. Wir wohnen nämlich über dem Wasser und können somit das Treiben im Meer bewundern, wenn wir nicht gerade selber im Wasser sind, bzw. Essen oder Trinken.

Übrigens gibt es in der Hotelanlage und in der Minibar jede Menge an alkoholischen Getränken zu kaufen!!

Die Bungalows sind auf zwei kleine Inseln verteilt, d.h. jede Insel hat man in 30 umlaufen. Teilweise stehen die Bungalows in Strandnähe oder aber wie der unserige Mitten im Wasser.

Es gibt 7 Restaurants, eines Unterwasser, eines überm Meer, ein „Markt“ in dem 5 verschiedene Länderküchen angeboten werden (italienisch, japanisch etc.), zwei am Strand, etc. Das Essen ist sehr gut, aber auch recht teuer, ganz zu schweigen vom Weinpreis! Viele Wassersportmöglichkeiten werden kostenlos angeboten, nur die mit Motor sind zu bezahlen.

Zwischen den beiden Inseln tuckert unentwegt ein kleines Boot als Taxi hin und her.

Am Abreisetag mussten wir unseren Bungalow leider schon um 12:00 räumen und saßen dann bis 16:45 in einem Raum neben der Rezeption, der einzige, der gekühlt war. Dann wurden wir zum Seaplane gebracht und nach Male zum Airport geflogen. Dort angekommen wird man sich selbst überlassen und wir mussten weitere 6 Stunden auf den Abflug warten! Gott sei Dank gab es ein Mövenpick Eiskaffee und mein Geburtstagsgeschenk von Daniela, einen „Sudoku Computer“, mit dem ich mir die Zeit vertrieben habe.

Wir haben zwar in einem ausgesprochen tollem Hotel gewohnt, doch ist die Anreise und Abreise aus Asien ist sehr mühselig und teuer.

Man sollte auf jeden Fall so frühzeitig landen, dass man noch am selben Tag mit einem Seaplane zur Insel kommt. Auch der Rückflug sollte nicht nach 18 Uhr sein, denn dann braucht man nicht solange am Flughafen rumzuhängen.