Edgar Dürholt
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Am 27.7.06 fliegen wir weiter nach Saigon. Der Flug ist nur etwa 2 Stunden, doch weil er erst um 20:00 abgeht, kommt man erst nach 10 Uhr im Hotel an. Wir werden von einer Hotel Limousine abgeholt, die ich im voraus gebucht hatte, den wir wollten nicht in dem Gedränge auf einen nicht englisch sprechenden Taxifahrer einreden müssen.

Wir haben uns zu einem sehr guten Preis im neuen Park Hyatt einbuchen können, dass wirklich ganz toll eingerichtete Zimmer hat. Es gibt zwei Restaurants, mit offenen Kochstellen zu den Gästen, sodass man die Zubereitung der Speisen beobachten kann. Es sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch interessant. Wir haben zu einem erschwinglichen Preis tolles Seafood auf vietnamesisch gegessen und fruchtigen Neuseeländischen Sauvignon Blanc getrunken.

Eigentlich sind wir nur nach Saigon geflogen weil ich mal sehen wollte, wie die Stadt sich in den letzten 10 Jahren entwickelt hat, d.h. wollen nur durch die Stadt schlendern und ein paar Erinnerungen auffrischen. So marschieren wir am nächsten Morgen Richtung Fluss los und schauen uns Land und Leute an. Am Ende der Hai Ba Trung (Straßenname) stößt man auf den Me Linh Square, auf dem eine bronzene Statue des vietnamesischen Nationalhelden Tran Hung Dao steht. Er war kommandierte das Dai Viet Heer gegen drei mongolische Invasionen im 13 Jht.  und konnte den Mongolen dreimal vernichtende Niederlagen beibringen.

Als wir die breite Straße überqueren wollten, fiel es mir wieder ein, dass Fußgängerstreifen nur zur Dekoration dienen. Wenn man über die Straße will geht dies nur folgendermaßen. Man gehe einfach auf die Straße, mitten in den Verkehr, allerdings behält man den entgegenkommendes Verkehr immer im Auge und geht langsam hindurch, immer blickkontakthaltend mit den Motorrädern, Mopeds und Autos, sodass diese immer früh genug wissen, ob sie rechts oder links an einem vorbeifahren sollen!! Einmal ist Chris nicht an meiner Hand gefolgt und dann 15 Minuten auf der anderen Seite, bis sie sich ein Herz nahm. Doch statt so zu gehen wie beschrieben rannte sie durch den Verkehr, sodass sogar ein Vietnamese zu uns kam und ausdrücklich warnte, so die Straße nicht zu überqueren, denn die Motorräder wissen ohne Blickkontakt nicht was sie machen sollen. Saigon ist folglich zum Entsorgen von unleidlicher Ehefrauen bestens geeignet.

An der Ecke der Ton Duc Thang und der Bong Khoi liegt das Majestic Hotel, dem man wieder zu Glanz durch Farbe verholfen hat. Vorbei am Maxim’s und herrlichen alten kolonialen Fassaden erreichen wir das Theater, das auch Farbe abbekommen hat. An diesem Square liegt auch das Continental Hotel, in dem ich einige Male gewohnt habe. Allerdings sieht es heute von innen und außen wesentlich besser aus. Von hier aus geht als nächstes zum Rex Hotel und dem tollen Kolonialbau des Rathauses. In einem Park davor sitzt die Statue von Ho Chi Minh, dem nächsten Nationalhelden, der den Amerikanern das Fürchten beigebracht hat.

Nun müssen wir uns nur noch die Kathedrale Notre Dame anschauen und das alte Postamt und dann haben wir unser Pensum geschafft.

Am Abend lassen wir uns wieder in dem schmackhaften Restaurant verwöhnen. Allem Anschein nach schreitet die Entwicklung in Vietnam nicht so schnell voran wie in China, aber die Stadt ist wesentlich ansehnlicher geworden und man bekommt in guten Restaurants hervorragende Speisen. 1994 gab es ein Restaurant was man als solches bezeichnen konnte.

Am 29.7. geht es mit der SQ 171 um 11:50 nach Singapore. Die Lounge in Saigon ist prall gefüllt mit allen möglichen selbst aufzubrühenden Nudelsuppen, Sandwiches und Getränken. Der Flug dauert nur ca. 2 Stunden, doch dann haben wir 6 Stunden Aufenthalt bevor es weiter auf die Malediven geht. Gut dass es in Singapore eine sehr schöne und große Lounge gibt, sonst würde es zur Tortur werden, solange am Airport rumzuhängen. Außerdem gibt es jede Menge kostenlos zu benutzende Computer und natürlich WLan Netze, sodass man im Internet einiges erledigen kann.